Der professionelle Fußball hat in der TV-Berichterstattung der privaten und öffentlich-rechtlichen Sender einen Drall in Richtung Showbetrieb bekommen, der die Zeiten von Ernst Huberty bzw. vor der Merchandi-sing- und Multimedia-Ära mittlerweile wie eine archaische Epoche erscheinen lässt. Wer erinnert sich denn noch wirklich an die "alte" Samstags-Sportschau, bei der nur 3 von 9 Spielen in Ausschnitten gezeigt wurden? Oder auch an das ZDF, das in langen Aufzeichnungen Mittwochnachts die Europacup-Spiele der deutschen Mannschaften mit Uhrzeit-Angabe ankündigte: "Das Spiel der Bayern gegen Olympiakos Piräus zeigen wir von 23.45 bis 0.15 Uhr." Wir wollen wirklich nicht zurück zu jenen Zeiten, als die gezwungene Teilnahme am schulischen Textilkunde-Unterricht primär zum unbeholfenen Stricken eines Fan-Schals genutzt wurde, um überhaupt etwas Rot-Weisses zu besitzen, und wenn wir ehrlich sind, erfreut uns die Tatsache, dass wir mitt-lerweile nicht nur aus 30 Bayern-Schals wählen, sondern auch jedes Bayern-Spiel via TV live verfolgen könn-ten, wenn wir denn wollten.
Dennoch erscheint uns der Preis, den wir Fans derzeit dafür zahlen müssen, immer noch zu hoch. Die gestiegenen Einnahmen wurden in der Vergangenheit leider nicht zur Senkung der Eintrittspreise genutzt, sondern oftmals nur zur Aufstockung der bereits schon zuvor astrono-misch hohen Spielergehälter verwendet. Unüberdachte Plätze am un-teren Blockrand für 15,- EURO sind im Vergleich zu Kino- oder Theater-besuchen schlichtweg zu teuer, zumal die Qualität der dargebotenen Leistungen im Stadion keinesfalls garantiert ist. Auch sollten sich die Vereine und die DFL bei der immer wieder in regelmäßigen Abständen aufkommenden Diskussion über veränderte Anstoßzeiten durchaus vergegenwärtigen, dass es bei einem geplanten Heimspiel-Besuch mit einer Anreise von 600 km bis München eben nicht egal ist, ob die Begegnungen Freitagabend, Samstagmittag oder Sonntagnachmittag stattfinden. Dies mag für Außenstehen-de nur ein Problem uns rheinischer und damit weit reisender Bayern-Fans sein. Dennoch ist es für alle nach-vollziehbar.
Wir warnen vor dem Moment, an dem die Trikots, bei denen sich die Vereinsfarben nur noch sporadisch wie-derfinden, mitten in der Saison gewechselt werden, Spiele für das Fernsehpublikum in Asien am Sonntag-Vormittag stattfinden, beim Eckball Werbung eingeblendet wird, die Mannschaft auf dem Platz 11 verschie-dene Sprachen spricht, es nur noch Spiele im Pay-per-View gibt, sich Aktienmehrheiten an den Fußball-vereinen in saudi-arabischer Hand befinden, dass Spiel 3 Drittel hat, auf den Hintern der Spieler Werbe-Logos prangen und der EU-Wettbewerbskommissar genauso wichtig ist wie der Vereinsmanager. Eine Utopie? Mitnichten, alles in europäischen Ligen schon existent, nur noch nicht so komprimiert - noch nicht.
Reclaim the game!
FC Bayern München Fan-Club "Die Elche"
Finest Fun For Fair Fans
Willi Neßeler
8. Dezember 1985 in Bergisch Gladbach
154
(Stand 30. April 2014)
Offizieller Fan-Club des FC Bayern München
(Fan-Club Nr. 0002)
Armin Radtke
(Gründer und Vorsitzender der "Elche" 1985 - 2002)
Raimond Aumann
(Fanbeauftragter des FC Bayern)
Ottilie Wiesbeck
(Wirtin unseres ehemaligen Stammlokals "Zum Dorfbrunnen" in Ismaning)
Thomas Müller
Mario Götze
Club Nr. 12 e.V.
Arbeitskreis der FC Bayern Fan-Clubs Rhein-Ruhr
PAULANER Hall Of Fan
Arbeitskreis Fandialog des FC Bayern
Moskau, Barcelona, Madrid, Istanbul, Trondheim, Kiew, Tokio
Westdeutsches Fernsehen
Bayerisches Fernsehen
Deutsches Sportfernsehen (DSF)
SAT 1
Westdeutscher Rundfunk
Südwestfunk
Radio Bonn / Rhein-Sieg
Radio Köln
Radio Leverkusen
Radio Berg
Ostdeutscher Rundfunk Brandenburg
Diverse Zeitungen
Dann empfehlen wir das Studium unserer Info-Broschüre mit zusätzlichen aufschlussreichen Informationen über unseren Fan-Club.
Der Mitgliedsbeitrag beträgt 15,- EURO pro Saison. Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres zahlen 10,- EURO. Der Beitrag wird jeweils zu Beginn der Bundesliga-Saison per Lastschrifteinzugsverfahren abgebucht. Für den Versand von Eintrittskarten fällt - abhängig von der Anzahl der bestellten Karten - ein Kostenbeitrag von 2,- bis 4,- EURO pro Bestellung an.
Ja, natürlich! Wir freuen uns über neue Mitglieder!
Obwohl ausgesprochen viele "Elche" gleichzeitig auch Mitglied beim FC Bayern sind, verstehen wir uns nicht als Jubel-Truppe für vermeintliche Halbgötter in Rot-Weiss und angehende Jungmillionäre in kurzen Hosen. Wir übersehen keinesfalls die bestehenden Defizite beim FC Bayern und nehmen regelmäßig die Möglichkeit wahr, konstruktive Kritik zu üben. Es gibt eine ganze Reihe von Dingen, die uns bei anderen Vereinen besser gefallen oder oft dort überhaupt nur existent sind - zum Glück hält sich deren Ausmaß aber in Grenzen. Dies schließt Loyalität gegenüber dem FC Bayern nach außen hin allerdings überhaupt nicht aus. Wahrscheinlich kann jeder selbst ermessen, wie unangenehm das Leben als geouteter Bayern-Fan im Rheinland bisweilen sein kann. Übrigens: Eine wirklich hundsmiserable Leistung der Mannschaft wird von uns durchaus auch mit Pfiffen bedacht. Sollen doch andere für sich den fragwürdigen Titel "Beste Fans der Liga" reklamieren und für den 15. Fehlpass eines Nationalspielers im Spiel noch großzügig Verständnis aufbringen - wir nicht!
Wir begreifen uns als kritische und dennoch begeisterungsfähige Fans. Allerdings nicht als dressierte Halb-affen, die im angetrunkenen und pöbeligen Zustand in vergitterten Fan-Blocks von den Medien als telegenes Motiv gierig aufgegriffen werden. Als zahlende Zuschauer lassen wir uns nicht von Animateuren per Mikro oder Anzeigetafel diktieren, wann wir als optische oder akustische Untermalung einer gelungenen TV-Bericht-erstattung zu reagieren haben. Nur allzu oft mussten wir erfahren, wie sich Journalisten ohne Berufsethos eines gängigen Vorurteils bedienten, um sich selbst die Arbeit zu erleichtern und beim Betrachter das Gefühl vermeintlich geistiger Überlegenheit aufkommen zu lassen. Dennoch haben wir in den letzten Jahren gerne und oft mit Journalisten, Autoren und Redakteuren zum beiderseitigen Nutzen erfolgreich zusammengear-beitet und wollen dies - vom Redaktionsgespräch für Schülerzeitungen bis zur Recherche-Unterstützung für das ZDF - auch zukünftig gerne fortsetzen.
Wir sind seit 1985 ein offizieller Fan-Club des FC Bayern München und Zusammenschluss von Enthusiasten, deren fußballerische Hingabe praktisch ausschließlich auf den FC Bayern ausgerichtet ist. Unsere Aufmerk-samkeit gilt sowohl den Profis, als auch den Amateuren oder der Damen-Fußballmannschaft. Grenzen gibt es für uns nicht. Weder nach oben, noch nach unten, denn bei uns hat der Groundhopper mit seiner Erfahrung aus 400 Bayern-Spielen ebenso seinen Platz, wie der 10-jährige Schüler oder der 50-jährige Familienvater, die beide nur einmal in der Saison dabei sind. Ob im Fan-Block oder mit Vereinsnadel am Revers auf der Haupttribüne. Ob bei minus 5° Grad in Moskau oder nahe dem Herzin-farkt vor dem Radio: Wir akzeptieren, dass jeder seine Begeisterung anders und unterschiedlich intensiv ausleben möchte oder muss. Bei uns kann jeder, unabhängig von Nationalität, Hautfarbe, Geschlecht, Alter oder Religionszugehörigkeit, Mitglied werden. Für uns eine absolute  Selbstverständlichkeit!

Daraus ergibt sich aber zwangsläufig: Wer den Fan-Club als Plattform für Aggression oder Agitation missbraucht, der hat bei uns keinen Platz. Wer meint, mit Schmährufen in Richtung gegnerische Fans und Mann-schaften auffallen zu müssen, der fliegt raus. Hinter unserem Namen, mit dem man sich identifizieren kann, stecken absolute Friedfertigkeit und die Fähigkeit zur Ironie und Selbstkritik.

Gerade als Fans des FC Bayern ist unsere Position viel zu privilegiert, als das wir es nötig hätten, auf Nieder-lagen oder Provokationen mit Gewalt zu reagieren. Während gegnerische Fans bei den seltenen Siegen über die Bayern generationenübergreifend gerne auch bis zum nächsten Spiel (oftmals gegen den Abstieg) feiern, gilt unser Blick zum Glück dann oft genug mit entsprechendem Flugticket und Stadtplan in der Hand dem nächsten Spiel irgendwo in Europa drei Tage später. Dennoch: Wir haben großen Respekt vor der Leistung so mancher Fan-Szene, die ihre Motivation tatsächlich oft nur aus solchen Anlässen schöpft und würden uns manchmal wünschen, wenn sich die Seppelhut-Fraktion unter den Bayern-Fans mit ihrem zum Teil dumpf postulierten Anspruch nach "Forever Number One" etwas zurückhalten würde. Ein Blick über den Tellerrand, wenn er denn nicht zu sehr getrübt ist, führt oft zu verblüffenden Erkenntnissen.....
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Personen, die mit dem Beitritt in den Fan-Club die Vorstellung verbinden, von nun an für jedes gewünschte Spiel mit Eintrittskarten bedacht zu werden.
Personen, die Eintrittskarten einfach "ins Blaue" bestellen und anschließend bei einer "ungünstigen" Spielterminierung (Freitagabend, Sonntagnachmittag) von ihrer Bestellung rasch wieder zurücktreten möchten.
Personen, die als "Rosinenpicker" im Wesentlichen nur Eintrittskarten für die sogenannten "Topspiele" bzw. die nahen Auswärtsspiele innerhalb NRW bestellen.
Personen, die unseren Fan-Club nur als reine Kartenagentur ansehen und dementsprechend auch noch ihren Freundes- und Bekanntenkreis mit Eintrittskarten versorgt sehen möchten.